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PKV im Alter bezahlbar
Altersrückstellungen
Basis-Tarif
Beitragssenkungsmodell
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Beitragssenkungsmodell
Darüber hinaus hat man noch die Maßnahmen, die der Kunde bzw. der Versicherer mit dem Kunden
zusammen ergreifen
kann, um den Beitrag bezahlbar zu halten. Dies wäre z.B. das Beitragssenkungsmodell über die PKV. Von
zahlreichen
Versicherern angeboten, kann man einen monatlichen Extrabeitrag zahlen, um den Beitrag ab Alter 65 zu
senken.
Für Angestellte ist das besonders interessant, weil dieser Beitrag auch vom Arbeitgeber mitgezahlt wird,
sofern und
soweit der Höchstsatz dafür noch nicht ausgeschöpft ist. Mit Alter 35 kostet sowas ca. 28,- Euro, wenn
der Beitrag ab
65 dann um 100,- Euro gesenkt wird.
Dann gibt es natürlich die Möglichkeit, in fortgeschrittenen Alter den Versicherungsschutz zu reduzieren.
Also z.B.,
die Selbstbeteiligung zu erhöhen, die Besserstellung im Krankenhaus rauszunehmen, den Zahnschutz zu
reduzieren,
oder auf allgemein sparsamere Tarife beim eigenen Versicherer umzustellen. Im Zusammenhang mit
Beitragsanpassungen
für ältere Versicherte ist die PKV sogar dazu gezwungen, Umstellungsvorschläge zu liefern.
Rein theoretisch könnte man auch in hohem Alter evtl. noch den Krankenversicherer wechseln, wenn es
überhaupt
keine wirksamen Umstellungsmaßnahmen beim eigenen Versicherer geben sollte.
Das dürfte jedoch
selten der Fall
sein, und wäre auch meistens unwirtschaftlich. Selbst wenn ggf. hohe Altersrückstellungen mitgenommen
werden
könnten (bei Kunden, die ab 2009 ins Boot der PKVkamen), bleibt das gesundheitliche Risiko dabei ein
deutlich
bremsender Faktor.
Gerade aus Sicht des Rentenalters ist es daher sehr sinnvoll, als zusätzliche
Sicherungsmaßnahme
einen besonders soliden Versicherer zu wählen, den man später nicht mehr verlassen muss Diese
Sicherheit ist in
erster Linie Aufgabe des kundigen Vermittlers, die er bei der Auswahl der Versicherer zu berücksichtigen
hat. Der
Kunde bestimmt dieses Charakteristikum sinnvollerweise auch mit, wenn er davon weiß.
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